Das Donaumädchen

Da das Projekt „Donauweibchen“ bereits vor einiger Zeit durch die Reihen des Vereines geisterte und die Sage der Donaunixe in unserem Märchenfolder ebenfalls wieder an die Nähe des Stromes und seinen Bezug auf die Vergangenheit und die Gegenwart des Kahlenbergerdorfes erinnerte, wurde vom Verein und einer Gruppe von Einwohnern unseres Dorfes eine neue Idee geboren. Es soll eine Figur entstehen, ein kleines Denkmal, eine erfreuliche Skulptur zum Schmuck des Dorfes und zur Freude des Spaziergängers und aller Anderen. Die Figur hat natürlich einen Namen:

„Das Donaumädchen“

Aufgestellt wurde nun dieses schwebende und schwimmende Mädchen am St. Georg Platz. Diese Idee wurde unserem Künstler und Mitbewohner des Dorfes, Prof Wolfgang Hutter, einem sehr bekannten Maler und Entwerfer, der seit einigen Jahren in ein revitalisiertes Haus am St. Georg Platz wohnt in dem er auch sein Atelier hat, nähergebracht, der sich sofort bereit erklärte, einen Entwurf für ein solches Projekt herzustellen. Wie nicht anders zu erwarten, wurde daraus ein Kunstwerk.

Dieses Bild, eine Radierung war beim Verein käuflich zu erwerben ====>>

Der Künstler, Prof. Wolfgang Hutter, hatte zu diesem Anlass eine Grafik aufgelegt. Diese Grafik, eine Radierung, das Motiv ist eine Variative der Entwurfszeichnung „Das Donaumädchen“. Die Auflage dieser Radierung beträgt 99 Stück. 50 Stück davon spendete der Künstler zur Verwirklichung und Finanzierung der Skulptur

„DAS DONAUMÄDCHEN“

Plattengröße: Höhe 34 cm, Breite 20 cm

Papierformat, Höhe 58 cm, Breite 41 cm

 Gedruckt in Schwarz und Blau, Handkoloriert und Handsigniert vom Künstler, 1 – 99Gedruckt bei Mühlbacher – Wien 

Preis pro Blatt: 690 Euro, Preis für Freunde des Kahlenbergerdorfes –50%

Das heißt über den Verein konnten seine Mitglieder und Gönner diese Radierung zum halben Preis erstehen und diese Summe wurde direkt in die Finanzierung dieses Projektes investiert und somit die Kosten zum größten Teil durch den Verein und dem Künstler erbracht.  Das Kulturamt der Stadt Wien legte dann die fehlendes Summe von Euro 7'000,- dazu und der Bezirk finanzierte den Sockel auf dem die Skulptur errichtet wurde.

Erste Entwurfskitze von W. Hutter

Der Künstler

Wolfgang Hutter wurde am 13. Dez. 1928 in Wien geboren und wuchs in einem bürgerlichen Arzthaushalt auf. Später erfuhr er, dass er der natürliche Sohn des bekannten Malers und Schriftstellers Alberst Paris Gütersloh ist. Diese ererbte Begabung bestimmte fortan seinen Lebensweg. Nach normalem Schulweg wurde er Student an der Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz in der Meisterklasse für Malerei von A.P. Gütersloh und schloss das Studium mit dem Diplom der Akademie ab.

Schon in ganz jungen Jahren war sein Stil unverwechselbar. Er gründete mit seinen Kollegen die Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Gütersloh wollte die jungen Maler Phantasmagoriker benennen.

Hutter war auch aktives Mitglied des legendären „Art Club“ und beteiligte sich an allen Art Club Ausstellungen im In- und Ausland.

Heute ist der Maler ein reifer Mann am Beginn des siebten Lebensjahrzehntes und malt seit seinem 16. Lebensjahr ununterbrochen.

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